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Kettu

Kettu, ja das ist mein Name. Darf ich dir mein Rudel vorstellen? Da ich dieser ehrenwerten Gruppe vorstehe, ist dies wohl meine Pflicht! Was es zu mir zu erzählen gibt? Nicht viel: In Meiringen kam ich am 6. Mai 2003 zur Welt. Mein Vater ist ein stolzer Finne, der wie ich, auch in der Schweiz lebt. Meine Mamma ist eine schneeweisse Sibirier-Hündin. Ich bin Michi's erster Schlittenhund. Mit ihm durfte ich viel Tolles und Anspruchsvolles erleben. Ihm verdanke ich eine solide Ausbildung als Leithündin. Und diese Aufgabe führe ich mit Leidenschaft aus. Besonders gefällt mir das Spuren im anspruchsvollen, spurlosen Gelände. Da kann ich mein Können bestens zeigen.



Gandalf

Gandalf, angeblich soll es eine Geschichte geben, die von einem Zauberer Namens Gandalf handelt. Ach diese Menschen mit all ihren Geschichten... Auf jeden Fall werde ich so genannt, doch zaubern kann ich nicht. Dafür wurde mir die Rolle des Erziehers zugeteilt. Besonders die jungen Rüden fordern mich immer wieder heraus. So muss ich sie manchmal ziemlich einteilen. Doch es wird von Tag zu Tag besser und sie akzeptieren meine Rolle an Kettu's Seite.

Bei Dani Huber bin ich 2004, genauer am 8. August, zur Welt gekommen. Mit 10 Wochen durfte ich bei Michi einziehen. Auch ich bin ein Sohn von Two. Zu meiner Mamma kann ich nur sagen, dass sie Kim hiess.

Eigentlich würde ich gerne im Lead laufen. Und ich habe die Kommandos auch gut im Griff. Doch manchmal interessiert mich eben der Geschmack am Rand des Trails mehr. Dann schimpfen meine Menschen jeweils mit mir. Ich denke, dass sie mir deshalb beim Ziehen einen anderen Platz zugeteilt haben. So laufe ich jetzt öfters im zweiten Paar. Eigentlich ein angenehmer Platz: Ich muss mich nicht so sehr auf das Führen konzentrieren, kann aber trotzdem, wenn die vorderen mal nicht wissen, was das Kommando bedeutet, mein Können beweisen und korrekt abbiegen. Trotzdem hoffe ich, dass ich bald wieder Lead laufen darf...



Two

Ja genau, zwei! Angeblich soll ich wie ein anderer Hund in meinem damaligen Rudel ausgesehen haben. Ich bin also so quasi sein Doppelgänger. Zur Welt kam ich bei Dani Huber am 3. April 2000. Die ersten sechs Jahre meines Lebens habe ich bei ihm verbracht. Im Sommer 06 kam ich dann, gemeinsam mit Jane, zu Andrea und Michi. Wir wurden gut aufgenommen und ich fühle mich wohl im Rudel. Ziehen ist meine grosse Leidenschaft. Schon wenn ich ein 'Gstältli' sehe, werde ich ganz nervös. Besonders gern laufe ich an der Spitze. Da habe ich den Überblick und bin viel ruhiger, wie sonst wo im Team. Jedoch ist es für mich schwierig, die Kommandos korrekt umzusetzen. Diese komischen Worte hatte ich zuvor noch nie gehört und muss sie jetzt lernen. Vielleicht liegen meine Schwierigkeiten am Alter, ich bin ja nicht mehr der Jüngste...



Jane

Darf ich mich vorstellen? - Jane!
Mein Alter? Aber Hallo! Das fragt man eine Dame doch nicht.
Na ja, ich möchte ja nicht so sein... Aber du musst es ausrechnen!  - April 2002
Gemeinsam mit Two kam ich im Sommer 2006 zu Andrea und Michi. Anfangs waren die Jungen etwas frech. Jetzt mag ich sie, obwohl die jungen Jungs mich manchmal provozieren. Dann werde ich 'grantig'. Dafür, wenn ich will, lässt es sich prima mit ihnen spielen. Überhaupt haben wir Hunde einen guten Draht zueinander. Wir spielen viel und streiten ziemlich selten. Und wenn einmal, dann mit Charakter! Danach ist der Konflikt ausgetragen und die Welt wieder heil. Ich bin glücklich, hier zu sein.



Kite

Mir sagen meine Menschen Kite. Ich sei manchmal ein Schaf. Was sie damit meinen, weiss ich nicht...
Zur Welt gekommen bin ich in Alaska, am 26. April 2000, bei der bekannten Sprint-Musherin Katy Frost. Darauf bin ich stolz. Schliesslich bin ich ein echter Alaskan Husky! Darum laufe ich auch am liebsten auf Schnee. Bei den Herbst-Trainings habe ich stets Mühe, mich zu motivieren. Doch wenn wir dann mal unterwegs sind, bin ich doch gern dabei.



Joschi

Auch ich bin ein Alaskan Husky, obwohl ich wie ein Sibirier aussehe. Von wo mein Pelz kommt, ist mir unklar. Meine Schwester Fenja hat viel weniger Fell. Auch meine Eltern sind nicht so befellt wie ich. Ich kam ebenfalls bei Dani auf die Welt, am 17. Juni 2005. Als kleine 'Böbelis' kamen wir damals zu Michi, Kettu, Kite und Gandalf nach Zürich.

Meine Schwester und ich spielen nach wie vor öfters zusammen. Wir können dann so wunderbar keifen. Anschliessend schütteln wir uns und die Sache beginnt von vorne.

Mir gibt das Rudel viel Sicherheit. Allein fühle ich mich nicht so wohl. Mein Platz beim Ziehen ist meistens ganz hinten, unmittelbar vor dem Schlitten oder dem Wagen. Ich mag diesen Platz, da kann ich mich voll auf's ziehen konzentrieren.



Fenja

Fenjal ist das Duschmittel, ich heisse Fenja. Dies soll angeblich eine Riesin in irgend einer Sage gewesen sein. Allerdings bin ich keine, eher im Gegenteil. Mit meiner Grösse bin ich eine der kleinsten und feinsten Hündinnen im Rudel. Wie Joschi, mein Zwillingsbruder, kam ich am 17. Juni 2005 zur Welt. Als Kettu trächtig war, bekam ich, zusammen mit Gandalf, Leithunde-Training. Seit da darf ich immer wieder Lead laufen. Wobei ich es bevorzuge, das zweite oder dritte Team anzuführen. Ich bin teilweise etwas unsicher, besonders in ungewohnter Umgebung oder in der Hektik eines Rennens.



Mortus

Ich bin Mortus, der Teufel. Meine Fellzeichnung habe ich von meinem Vater Two geerbt. Bis auf meine weisse Schwanzspitze sind wir quasi identisch gezeichnet.
Mein Boss sagt immer, ich sei der dickste Dickschädel im Rudel. Es ist wahrlich so, wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, ist es drin. Dies kommt von meiner Mamma Kettu! Ich bin ein unermüdlicher Raufbold. Es fällt mir schwer, mich einfach so hin zu legen und zu schlafen. Viel lieber fordere ich meine Geschwister zum Spiel auf, necke die Hündinnen oder lasse mich mit Gandalf auf ein Machtspiel ein. Zur Welt gekommen bin ich am 20. März 2006. Ich liebe es, im Lead zu laufen.



Silou

Mein Name ist Silou. Ich bin schneeweiss. Eigentlich erstaunlich, denn mein Papa, der Two, ist ziemlich schwarz. Dafür habe ich seine elegante Art zu laufen geerbt, sagt mein Boss. Im Rudel geniesse ich das Spiel mit meinen Artgenossen oder ich ruhe mich in einer Mulde aus. Dann interessiert mich das Getuhe meiner Artgenossen nicht wirklich. Am 20. März 2006 hat mich diese Welt zu Gesicht bekommen.
Ich bewundere Kettu, meine Mamma, wie souverän sie im Lead läuft. Ich möchte auch so werden. So bin ich jedes mal happy, wenn ich neben ihr das Gespann führen darf.



Kaya

Ich bin Kaya. Eigentlich ist meine Fellfarbe beige. Doch hier habe ich mich als Maulwurf verkleidet! Mit Two, meinem Papa, habe ich nicht viel gemeinsam. Eher schlage ich meiner Mutter Kettu nach. So bin auch ich manchmal ziemlich ungestüm. Schnelle Trainings finde ich nicht toll. Viel lieber habe ich lange Ausfahrten, bei welchen ich mich so richtig ins Geschirr werfen kann. Das Rudel gibt mir viel Halt und Sicherheit. Allein bin ich nicht so sicher. Zur Welt gekommen bin ich am 20. März 2006.



Piccolo

Eigentlich müsste ich Grande heissen, denn ich bin alles andere wie piccolo. Heute zähle ich zu den grössten Rüden des Rudels. Doch als ich Welpe war, war ich lange der kleinste. Damals musste ich mich kräftig gegen die anderen grossen Brocken durchsetzen, damit ich meine Milch bekam. Auch ich stamme von Kettu und Two ab und bin demnach ebenfalls ein März-06-Kind. Heute, nach all den Strapazen meiner Kindheit, kann ich die Welt gelassen nehmen, ja manchmal sogar so gelassen, dass ich etwas tollpatschig wirke. Doch mir ist dabei wohl. Erst wenn es ans Ziehen geht, beginnt mein Adrenalin zu fliessen und mein Maul läuft dann wie geölt. Dann möchte ich gehen und nicht mehr warten, bis ich eingespannt werde. Denn dies kann dauern, denn ich bin meistens einer der hintersten. Joschi und ich sind eben das Wealer-Dream-Team!



Luna

Luna heisst ja bekanntlich im italienischen Mond. Und dieser zeigt seinen Charakter nur, wenn für ihn die Bedingungen günstig sind; Nachts. Auch ich bin eher unscheinbar. Meine Stärke sind längere Ausfahrten im mittleren Tempo. Und wenn du wissen möchtest, wo im Team mein Platz ist, kommst du am besten vorbei, wenn wir am einspannen sind. Ich sag's dir dann, auch wenn du dir oft laute Musik reingezogen hast! Mein Organ ist eben das Produkt dessen meiner Eltern Kettu und Two. Ich habe, wie meine 8 Geschwister, am 20. März Geburtstag.



Fux

Lumpi ist mein Übername und er passt gut zu mir. Denn ich treibe gerne meine Lumpereien oder spiele den Clown. Dies ist auch meine Aufgabe, denn seit meinem Unfall in meiner Welpenheit ist eines meiner Hinterbeine nicht mehr so belastbar. Eigentlich mag ich die Menschen. Doch wenn ich sie nicht kenne, bin ich ziemlich skeptisch und belle Fremde zuerst mal kräftig an. Wenn sie mich dann doof finden und mich nicht mehr beachten, kann ich mich annähern und Freundschaft schliessen. Ich habe Jahrgang 2006 und bin ebenfalls ein Produkt aus Kettu und Two.



Juuli

Ich bin die Kleinste des Rudels, aber trotzdem sehr stark. Unterwegs findest du mich meistens in den vorderen Paaren, oder gar an der Spitze des Teams. Wie mein Freund Mortus, bin auch ich viel in Bewegung. Am 17. Juli 2006 brachte mich Kite zur Welt. Angeblich soll ich ein Unfall sein, denn Joschi nutzte damals, als unsere Meister nicht aufpassten, die Gunst der Stunde. Sei es, wie es ist. Ich bin hier, habe ein wunderbares Leben und mag meine Mithunde und meine Menschen, wie sie mich auch. Und dies ist schön so!